Samstag, 31. Mai 2008

ein szenario...



[Szenario - Escapado]

Menschen verzweifeln auf ihrem eigenen Weg
in eine andere Welt, in der sie finden wollen,
was wir uns selbst vorenthalten
Obwohl wir ganz genau wissen,
dass dies viel mehr ist als nur ein Traum
Stehen uns selbst im Weg, wo wir nur können,
um einem Maßstab gerecht zu werden
Ist es nicht mehr als die Angst vorm Scheitern?
Ist es nicht mehr als die Angst vor der wahren Identität?
Vor dem, was wir sind?
Vor dem, was wir sein könnten?
Wünsche bleiben unerfüllt

Gib es doch zu! Du hast es nie versucht!
Es liegt an jedem selbst, wie weit man geht
'Man kann die Vergangenheit nicht ändern, nur daraus lernen', meintest du zu mir, aber:
Warum machst du dann immer wieder die gleichen Fehler?
Und könntest du nicht verzeihen,
wenn du es tief in deinem Herzen verstehst?
Oder sind das alles nur leere Worte?
Bist du das?
Bist du das wirklich?
ENTTÄUSCH' MICH NICHT!

Hör endlich auf
Du zerstörst mich
Ich komm da nicht raus
Merkst du nicht? - Ich schaff es nicht allein

Scheiß auf Vergangenheit
Scheiß auf die Zukunft
In diesem Moment zählt nur das Jetzt

Scheiß auf Vergangenheit
Scheiß auf die Zukunft
Scheiß auf mein Ego
Ich bin hier - und was machst du?

Samstag, 17. Mai 2008

ein verregneter Tag

Er kommt langsam und doch unerwartet. Ich habe ihn kommen gesehen. Doch es war zu spät...ich fühle die kalten Tropfen langsam die Wärme des Abends durchbrechen…sie kommen langsam und durchdringen meine Kleidung und saugen sich in mein Haar. Es werden immer mehr. Ich laufe und laufe…doch sie sind schneller... ich beginne zu rennen…

Doch wovor renne ich davon? Ist es wirklich der Regen, vor dem ich fliehe? Oder ist es mein eigenes ICH, dass ich nichtmehr leiden kann. Der Regen treibt mich in den Wahnsinn, er macht mich wütend und aggressiv…doch wenn ich renne und dabei vor Wut über den Regen beginne zu schreien, fühle ich ein gewisses beruhigendes, warmes Gefühl in mir. Es durchströmt mich mit Wärme und bringt mich wieder auf den Boden der Tatsachen…es ist doch nur Regen…



>>wir haben immer nur genommen, nie gegeben<<
>>es maßlos übertrieben,<<
>>doch dann kam der Regen<<