Er kommt langsam und doch unerwartet. Ich habe ihn kommen gesehen. Doch es war zu spät...ich fühle die kalten Tropfen langsam die Wärme des Abends durchbrechen…sie kommen langsam und durchdringen meine Kleidung und saugen sich in mein Haar. Es werden immer mehr. Ich laufe und laufe…doch sie sind schneller... ich beginne zu rennen…
Doch wovor renne ich davon? Ist es wirklich der Regen, vor dem ich fliehe? Oder ist es mein eigenes ICH, dass ich nichtmehr leiden kann. Der Regen treibt mich in den Wahnsinn, er macht mich wütend und aggressiv…doch wenn ich renne und dabei vor Wut über den Regen beginne zu schreien, fühle ich ein gewisses beruhigendes, warmes Gefühl in mir. Es durchströmt mich mit Wärme und bringt mich wieder auf den Boden der Tatsachen…es ist doch nur Regen…
>>es maßlos übertrieben,<<
>>doch dann kam der Regen<<
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